Besinnliche und bissige Texte - garniert mit Musik

Emmerthal (sto). Gibt es einen Weihnachtsmann? Welches Geschenk eignet sich für die beste Ehefrau von allen? Wohin mit einem Ehemann, der bei des Heimes Pflege schon lange im Wege ist? Alle Jahre wieder dieselben Fragen. Meist bleiben sie unbeantwortet. Nicht so am Dienstag im voll besetzten Saal des Rathauses Emmerthal. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zeit für Kultur in Emmerthal“ bescherte Wolfgang Kohlhaußen handfeste Antworten. Ratschläge für „Seltenkirchgänger“ gab es als vorweihnachtliches Geschenk obendrauf. Ebenso einige Musikstücke, die Wolfgang Kohlhaußen gemeinsam mit seinem Bruder Thomas präsentierte.

 Der Abend unter dem Motto „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ war eine Einstimmung auf die Adventszeit. Die besinnlichen, humorvollen, teilweise auch bissigen Texte, mit denen Wolfgang Kohlhaußen das „Weihnachtspaket“ gefüllt hatte, wurden von den Zuhörern genüsslich aufgenommen. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet übrigens: „Ja, es gibt einen Weihnachtsmann!“ Das ist nachzulesen in dem Leserbrief, den die achtjährige Virginia O’Hanlon vor mehr als 100 Jahren an die „New York Sun“ geschrieben hatte. Ihr Text und die Antwort des Redakteurs Francis P. Church waren damals auf der Titelseite der Zeitung erschienen. Welches Geschenk sich für die beste Ehefrau von allen eignet, verrät Ephraim Kishon – nämlich eine Stehlampe. Und wie mit einem störenden Ehemann zu verfahren ist, kann nachgelesen werden in dem schwarzhumorigen Gedicht „Advent“ von Loriot.

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